Angehörige


Angehörigen Gesprächsgruppe
Berlin





„Die Diagnose Parkinson sollte gerade für Angehörige Anlass sein, sich zu informieren. Parkinson sitzt niemand aus.“


Geschätzt leben
17.000 Parkies,
alleine in Berlin
Angehörige von an Parkinson-Erkrankten tragen neben diesen, die Hauptlast bei der Bewältigung der Erkrankung. Um so mehr verwundert es, dass es in Berlin keinen regelmäßigen, professionellen  Anlaufpunkt für diese gibt. Das soll sich ändern.
Die Anzahl der Angehörigen ist um ein Vielfaches höher Parkinson-Berlin veranstaltet, zunächst jeden 1. Dienstag im Monat, eine begleitete Gesprächsgruppe für Angehörige.
Begleitet – was bedeutet das?
Angehörige sollten die Gelegenheit haben, sich untereinander auszutauschen ohne sich unverstanden zu fühlen.
Verständnis wo möglich, Hilfe wo nötig Vom Team Seelsorge der Alexianer-Weißensee hat sich Pastoralpsychologe Veit Böhnke bereit erklärt, uns zu unterstützen. Er leitet den Gesprächskreis.
Nur Angehörige Angehörige bleiben hier unter sich. Erkrankte bleiben draußen. Kling hart? Wir haben uns das gut überlegt.
Zahlen von 2017 Während nahezu alles für die Erkrankten getan wird, wissen Angehörige oftmals nicht wohin mit ihren Ängsten, Sorgen und Nöten. Sie wollen unter sich bleiben. Wollen niemanden kränken, wollen nur reden.
Immer nur reden? Natürlich nicht. Der Großteil der Bewegungsangebote findet am Nachmittag oder Abend statt. Diese Angebote stehen allen gleichermaßen offen. Parkies und Angehörigen. 

Erfahrungsaustausch kann Ängste nehmen

Neuropsychologin Andrea Kaiser: „Zu den ganz wichtigen Themen gehören Geduld, Kommunikation und Flexibilität. Oft geht es auch um vermeintlich banale, praktische Dinge aus dem Alltag.“ Entscheidend ist, dass Menschen zusammenkommen, die unterschiedliche Erfahrungen mit Parkinson-Erkrankten haben und einander Tipps geben und Ängste nehmen können