mPenyakit Parkinson dan terapi vitamin B1
dPV und B1
Vitamin B1 (Thiamin) hat es in den Mainstream geschafft. In der dPV Zeitschrift „Leben mit Zukunft“ Nr. 174″, wird eine entsprechende Frage dazu kompetent beantwortet. (siehe Foto)
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Wir würden inhaltlich gerne ergänzen:
„Vitamin B1 ist zentral für die Energieproduktion in Nervenzellen. Bei Parkinson gibt es Hinweise auf eine gestörte Energieverwertung, auch ohne klassischen B1 Mangel im Blut. Hochdosiertes Thiamin könnte diese Funktion teilweise wiederherstellen und so Symptome beeinflussen. Die Evidenz ist begrenzt, aber die beobachteten Effekte sind biologisch plausibel. Die High-Dose-Thiamin-Therapie beschreibt, neben der Möglichkeit der Injektion u.a. die orale Einnahme von 2×2 Gramm/Tag.“
High-Dose-Thiamin-Therapie: zwischen ausserklinischer Erfahrung und Leitlinienrealität
Die High-Dose-Thiamin-Therapie (HDT) setzt Vitamin B1 in pharmakologischer Dosierung ein. Ausgangspunkt ist die Hypothese, dass bei Parkinson neben unwiederbringlich verlorenen Nervenzellen auch funktionell beeinträchtigte neuronale Strukturen existieren, deren Leistungsfähigkeit zumindest teilweise wieder verbessert werden kann.
Prof. Wolfgang Oertel hat diesen Gedanken einmal sehr anschaulich formuliert:
„Der Arm ist nicht ab.“
Der Satz bezieht sich nicht auf Thiamin und ist keine Empfehlung für HDT. Er beschreibt jedoch einen für uns entscheidenden Punkt: Eine verlorengegangene Funktion muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass die dafür notwendigen Strukturen vollständig verloren sind.
Genau hier setzt die Hypothese hinter High-Dose-Thiamin an. Thiamin spielt eine zentrale Rolle im zellulären Energiestoffwechsel. Kleine klinische Studien und Fallserien berichteten unter hochdosiertem Thiamin über teilweise deutliche Verbesserungen motorischer und nichtmotorischer Symptome. Die bisherige Studienlage reicht jedoch nicht aus, um daraus eine etablierte Parkinson-Therapie abzuleiten. Größere randomisierte kontrollierte Studien fehlen.
Unsere Erfahrung
Die neurologische Standardtherapie bleibt für uns unverzichtbar. Gleichzeitig erleben einige von uns unter High-Dose-Thiamin Verbesserungen, die sich nicht einfach ignorieren lassen.
Wir betrachten diese Erfahrungen nicht als wissenschaftlichen Beweis. Aber sie werfen eine wissenschaftlich relevante Frage auf:
Wie viel der bei Parkinson verlorengegangenen Funktion ist tatsächlich verloren – und wie viel davon ist möglicherweise noch reaktivierbar?
High-Dose-Thiamin könnte ein Ansatz sein, diese Frage zu untersuchen. Ob und bei wem daraus ein therapeutischer Nutzen entsteht, muss gute klinische Forschung zeigen.
Bis dahin dokumentieren wir unsere Erfahrungen nicht als Ersatz für Evidenz, sondern als Anlass, genauer hinzusehen.
Ihre Patienten werden es ihnen danken.
Carsten Heisler, Berlin, 26.10.2025, ergänzt: 29.08.2026
…..Der Krankheit den Frieden erklären…..
Declaring peace to illness!
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In unserer Parkinson-Selbsthilfegruppe verstehen wir ‚Der Krankheit den Frieden erklären‘ als Einladung zu einem neuen Verständnis:
Anstatt uns in inneren Kämpfen aufzureiben und dabei wertvolle Lebenszeit und Energie zu verlieren, bündeln wir unser Wissen und unsere Erfahrungen, um die Erkrankung besser zu verstehen, unsere Möglichkeiten zu erkennen und auszuschöpfen und in eigener Verantwortung gezielte Schritte in Richtung Schmerzfreiheit, Linderung von Symptomen, mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden zu unternehmen.
Mit innovativen Ansätzen wie z.B. der High-Dose-Thiamin-Therapie, gezielter Aminosäuren-Supplementierung, Entgiftung, Ernährung, Sport und Bewegung und dem bewussten Lösen negativer Narrativen eröffnen sich neue Perspektiven auf den Krankheitsverlauf – in sinnvoller Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung, bis die Forschung Wege zur Heilung gefunden hat.
Viele von uns erleben auf diesem Weg eine spürbare Besserung der Symptome, eine Stabilisierung der Leistungsfähigkeit und eine neue Zuversicht im Alltag.
Dass sich Symptome bessern lassen, indem blockierte neuronale Netzwerke wieder aktiviert werden, setzt voraus: Es gibt im Parkinson-Gehirn nicht nur degenerierte Zellen, sondern auch solche, die noch vorhanden, aber ‚offline‘ sind – und genau hier liegt ein therapeutisches Fenster, das bisher unterschätzt wurde
‚Der Krankheit den Frieden erklären‘ heißt für uns:
Die vorhandenen Chancen individuell erkennen und gemeinsam neue Wege gehen.“
Regelmäßiger Treffpunkt: ab 28.08.2026, wieder Freitags, von 12:00 – 16:00 Uhr (Kalender)
Parkinson Berlin – Unterstützung und Selbsthilfe für Betroffene und Angehörige
Parkinson Berlin ist eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Parkinson und ihre Angehörigen. Wir tauschen Erfahrungen aus, informieren über Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten und suchen gemeinsam nach Wegen zu mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung.
Bei uns geht es um das, was im Alltag wirklich hilft: Bewegung, Ernährung, Medikamente, ergänzende Therapieansätze und den offenen Austausch über eigene Erfahrungen.
Unsere Gruppen sind offen für alle Interessierten.
Wir treffen uns persönlich in Berlin und bieten Raum für Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten.
Aktuelle Themen zur alternativen Behandlung von Parkinson, 09/09/2025:
– Team Retardiert – Thiamin bei Parkinson: biologisch plausibel, aber klinisch nur schwach belegt
– Team Retardiert – α-Synuclein als Ursache von Parkinson – eine Sackgasse?
– Der offene Brief vom 18.September 2024 zum Thema Thiamin und Tanganil.
– Alles zur B1 High-Dose-Thiamin-Therapie.
– 1. alternativer Parkinsontag 2025 in Berlin
Berlin, 28.03.2025, 04.April 2025, 15:00 Uhr
Im Focus der Gespräche steht der Austausch über die erlebten Wirkungen von Thiamin und Tanganil sowie:
Alternative Ansätze bei Parkinson – Zwei Buchempfehlungen
„Parkinson und die B1 Therapie“
Das rund 80 Seiten starke Büchlein stellt die High-Dose-Thiamin-Therapie vor – eine wissenschaftlich begleitete und vielfach angewendete Behandlungsmethode mit hochdosiertem Vitamin B1 (Thiamin).
Kern des Protokolls ist die Einnahme von täglich 2 × 2 Gramm Vitamin B1 über 90 Tage. Studien und Erfahrungsberichte zeigen, dass dadurch 50–80 % der Parkinson-Symptome gelindert werden können. Auch L-Dopa-induzierte Dyskinesien sollen deutlich reduziert werden. Manche sprechen sogar davon, dass sich das Fortschreiten der Erkrankung stoppen lässt.
Die einfache Regel: Folge dem Protokoll.
„Mitochondrientherapie – die Alternative“
Das 224 Seiten starke Buch von 2014 geht deutlich tiefer. Es beschreibt, wie Mitochondrien – die „Kraftwerke der Zellen“ – gezielt gestärkt werden können. Die Therapie arbeitet mit Vitaminen, Mineralstoffen und Mikronährstoffen, um den Zellstoffwechsel zu verbessern.
Dieser Ansatz gilt als komplexer, aber auch nachhaltiger. Die Mitochondrientherapie soll nicht nur bei Parkinson, sondern auch bei anderen chronischen Erkrankungen positive Effekte erzielen.
👉 Mehr zur Mitochondrientherapie
Ein Versuch, der sich lohnen kann
Eine Heilung von Parkinson wird wohl noch viele Jahre auf sich warten lassen. Doch die Aussicht auf eine deutliche Verbesserung der Symptome durch alternative Ansätze wie die B1-Therapie oder Mitochondrientherapie kann für viele Betroffene ein Hoffnungsschimmer sein – und einen Versuch wert.
Aktualisiert: 28/09/2026