Parkinson-Therapie im Zeitvergleich
Altbewährt, weiterentwickelt – aber kein therapeutischer Neubau
Die heutige Parkinson-Deutungshoheit wurde von Ärzten geprägt, die in den 80er und frühen 90er Jahren ausgebildet wurden – lange bevor Systemmedizin, Prävention oder Energiemodelle Teil der Ausbildung waren.
Die zentralen Therapieprinzipien der Parkinson-Behandlung stammen aus genau dieser Zeit – und wurden von dieser Generation selbst gelernt.
Was seither hinzugekommen ist, sind vor allem technische Verfeinerungen: bessere Steuerung, neue Applikationswege, mehr Komfort. Ein echter Paradigmenwechsel oder eine gesicherte Krankheitsmodifikation fehlen bis heute.
Kurz gesagt:
Wären die leitliniengerechten Parkinson-Therapien ein Auto, hätten sie längst ein H-Kennzeichen.
Wären die leitliniengerechten Parkinson-Therapien ein Auto, hätten sie längst ein H-Kennzeichen.
| Kategorie | Therapie | Jahr |
|---|---|---|
| Altbestand | Levodopa (L-Dopa) | 1967 |
| Altbestand | Apomorphin (subkutan) | ab 1979 |
| Altbestand | Tiefe Hirnstimulation (DBS, STN) | 1993 |
| Altbestand | Selegilin | 1989 |
| Altbestand | Ropinirol | 1997 |
| Altbestand | Pramipexol | 1998 |
| Altbestand | Entacapon | 1998 |
| Weiterentwicklung | Duodopa / LCIG | 2004/2005 |
| Weiterentwicklung | Rasagilin | 2005 |
| Weiterentwicklung | Rotigotin-Pflaster | 2006 |
| Weiterentwicklung | Safinamid | 2015 |
| Weiterentwicklung | Opicapon | 2016 |
| Weiterentwicklung | Foslevodopa/Foscarbidopa | 2020er |
| Paradigmenwechsel | Gesichert krankheitsmodifizierende Standardtherapie | – |