Mittwoch, 15. April 2026 | 15:00 – 18:00 Uhr
Online – live verfolgbar unter: www.parkinsonstiftung.de/wpt
Wir haben uns die Leuchtturmprojekte der Parkinson-Stiftung und die vier Interviews der DPG angesehen. Der Eindruck: Fokusverschiebung in der Forschung – weniger Heilung, mehr Früherkennung, Digitalisierung und Differenzierung.
Gleichzeitig bleibt eine alte Erkenntnis: Es gibt nicht die eine Parkinson-Erkrankung und nicht den einen Verlauf.
Auffällig ist, dass das Heilungsnarrativ in der Kommunikation trotzdem präsent bleibt. Unsere Übersicht der Narrative dazu hat entsprechend Diskussionen ausgelöst – ähnlich wie die Frage nach dem eigenen „Parkinson-Typ“.
Und bei allem gilt: Der Wunsch nach Heilung bleibt das, was alles überlagert.
Da überrascht es schon, das die Leuchtturmprojekte in eine ganz andere Richtung leuchten, der Früherkennung. Und…“plötzlich sind da 1000 Fragen“!
Die Fragen richten sich nicht gegen Forschung.
Sie zeigen einfach, wo es im Alltag hakt:
Wenn Parkinson so unterschiedlich verläuft –
wo sind dann die konkreten Hilfen für genau diese Unterschiede?
Wenn wir immer mehr wissen –
warum merkt man davon im Alltag so wenig?
Wenn sich alles auf die Zukunft konzentriert –
wer kümmert sich um die, die jetzt damit leben?
Wenn Austausch angeboten wird –
was kommt am Ende ganz praktisch dabei raus?
Und wenn von Fortschritt die Rede ist –
woran merkt man den eigentlich im eigenen Leben?
wird fortgesetzt!