Prevention in PD
Kurz und präzise:
Kern des Projekts „Prevention in PD“ (Prof. Berg):
Ziel:
Nachweisen, dass Lebensstil-Interventionen den Verlauf von Parkinson beeinflussen und ggf. das Risiko senken können.
Ansatz:
Kombinierte Alltagsmaßnahmen („Multimodale Intervention“):
körperliches Training
kognitives Training
Ernährung
Schlaf
- Studienlogik:
- Machbarkeit zeigen („ist das im Alltag umsetzbar?“)
- Grundlage schaffen für breitere Anwendung in der Versorgung
- Zielgruppen:
- Menschen mit frühem Parkinson
- Personen mit erhöhtem Risiko (Prävention vor Ausbruch)
- Implizite These:
Lebensstil ist nicht nur Begleitfaktor, sondern potenziell verlaufseinflussend
Einordnung in einem Satz:
Ein strukturierter Versuch, das, was man aus Studien über Bewegung, Ernährung, Schlaf etc. bereits weiß, in ein alltagstaugliches Programm zu überführen und formal zu validieren.
Wortlaut:
Leuchtturmprojekte: Prof. Berg „Prüvention in PD, Prävention der Parkinson-Krankheit.
Warum?
Parkinson ist die weltweit am schnellsten, am stärksten zunehmende neurologische Krankheit.
Wir erwarten bis 2025 25 Millionen Betroffene.
Das ist mehr als doppelt so viel wie wir heute haben.
Wir sprechen von einer Parkinson-Pandemie.
Wir haben bisher kein Medikament, das die Erkrankung wirklich auffällt.
Und das, obwohl es Möglichkeiten gibt, das Risiko für Parkinson zu verringern und auch den Verlauf zu verlangsamen.
Mit diesem Leuchtturm-Projekt, was wir jetzt dank der Parkinson-Stiftung durchführen können, möchten wir zeigen, dass bestimmte Maßnahmen im Alltag dazu beitragen können, das Risiko zu minimieren und auch den Verlauf zu verändern.
Und das ist dank der Parkinson-Stiftung möglich.
Genau, wir wissen nämlich aus vielen, vielen Studien, dass viele Aspekte unseres Lebensdienstes den Verlauf der Parkinson-Erkrankung positiv beeinflussen könnten.
Aber Lebensstilprävention muss auch lebbar sein, es muss im Alltag umsetzbar sein.
Und wir brauchen Anleitung dazu, dass wir das wirklich schaffen.
Genau das möchten wir mit unserer Prevention in PD-Studie erreichen.
Wir nutzen alle Aspekte des Lebensdienstes, von denen wir aus Vorstudien wissen, dass sie sich positiv auf die Parkinson-Erkrankung auswirken können.
Dazu gehört kognitives Training, körperliches Training, Anleitung zu einer gesunden Ernährung, Anleitung zu einem gesunden Schlaf.
Und das bekommen in dieser Studie Menschen mit Parkinson-Krankheit.
Und wir wollen erst mal zeigen, dass es tatsächlich lebbar und machbar ist, als Basis dafür, dass wir es in Zukunft vielleicht auch vielen Menschen in Deutschland anbieten können.
Und es gibt noch eine Besonderheit unserer Studie, nämlich, dass wir auch Menschen mit ganz früher Parkinson-Krankheit bzw. einem hohen Risiko einstießen, im Verlauf Parkinson zu entwickeln.
Weil Prävention ist zwar immer möglich, aber je früher, desto besser.
Das können wir mit unserer Prevention in PD-Studie hoffentlich erreichen.
Und wir freuen uns über alle, die sich für diese Studie interessieren und danken nochmal der Parkinson-Stiftung, dass sie die Umsetzung dieser Studie ermöglicht.“ nur abspeichern, nichts machen.